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Old English Sheepdog & Yorkshire Terrier Zwinger

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Ich züchte nach dem FCI - Standart, habe Erfahrung mit dieser wundervollen Rasse Bobtail seit 1993 und mit dem Yorkshire Terrier seit 2008

Ich züchte nach dem Tierschutzgesetz gemäß §11 

Unser Hundeparadis “from little and big foot Zottels” ist eine liebevolle unter tierärtzlicher & Vereins- Kontrolle geführte Hundezucht für Bobtail’s und Yorkshire Terrier.

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Entwicklungsphasen des Hundes

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Im Laufe seines Lebens macht der Hund verschiedene Entwicklungsphasen durch, welche alle durch bestimmte "Meilensteine" gekennzeichnet sind.

Manche Phasen scheinen recht willkürlich zu sein und markieren nur bestimmte Ereignisse. So etwa die ersten beiden Phasen des Hundelebens, die Vegetative und die Übergangsphase.

Andere Phasen sind entscheidend für das gesamte Hundeleben. Vor allem auch für das gesamte Leben eines Hundes als "Mitglied eines Menschenrudels".

Vegetative Phase

Dieser Phase rechnet man die ersten beiden Wochen nach der Geburt zu. Augen und Ohren sind noch geschlossen. Der Geruchssinn vermutlich kaum ausgeprägt. Es "reicht sozusagen gerade einmal, um Mamas Zitzen zu finden".

Übergangsphase

Etwa in der dritten Woche spricht man bei Hunden von einer Übergangsphase. Nun öffnen sich die Ohren und die Spalten der Augenlider. Dabei sieht der Hund aber noch nicht wirklich. Die Seh- und Hörfähigkeit setzt erst etwa ab dem 17. oder 18. Tag nach der Geburt ein.

Jetzt erst beginnt der Welpe, auch Notitz von seiner Umgebung sowie seinen Geschwistern zu nehmen. Vorher bestand das Leben hauptsächlich aus fressen (saugen), verdauen und schlafen.

Prägungsphase (4-7. Woche)

In den Wochen 4 bis 7 spricht man von einer Prägungsphase. Jetzt funktionieren die Augen, die Ohren sowie die Nase bereits vollständig und der Junghund lernt, die verschiedenen Eindrücke einzuordnen.

Er macht die ersten nennenswerten Lebenserfahrungen, indem er beispielsweise in kleinen Raufereien mit den Wurfgeschwistern seine soziale Stellung austestet. Diese Phase ist besonders wichtig für das spätere soziale Verhalten des Hundes. Die Prägungsphase "prägt" die Persönlichkeit eines Hundes.

Hat er jetzt kaum soziale Kontakte bzw. soziale Interaktionen, so führt das zu Problemen, die man zu einem späteren Zeitpunkt nie wieder richtig nachholen kann!

Sozialisierungsphase  (8. bis 12. Woche)

Nicht umsonst habe ich die Überschrift dieser Phase farblich hervorgehoben. Die Sozialisierungsphase, die 8. bis 12. Lebenswoche, ist die wichtigste Phase im Leben eines Hundes!

Jetzt beginnt die Zeit, in der wir mit der Erziehung des Hundes anfangen müssen. Alles was der Hund nun lernt, prägt sein ganzes späteres Leben. Hunde sind keine Wölfe und deswegen nur teilweise vergleichbar. Aber in einem Rudel würden jetzt die ranghöheren Männchen dem Jungtier seine Grenzen aufzeigen und ihm "alles wichtige zeigen".

Jetzt ist der Moment, dem Welpen seine Grenzen aufzuzeigen und ihm mit sanftem, aber ausdauernden Nachdruck beizubringen, was verboten und was in Ordnung ist.

In dieser Phase kann der Halter die meisten Fehler machen. Fehler in der Sozialisierungsphase sind es, mit denen der Halter später zu kämpfen hat.

Rangordnungsphase (13.-16.Lebenswoche)

Rangordnungsphase? werden Sie vielleicht denken... Hatten wir das nicht schon vorher?

Und Sie haben in gewissem Sinne recht. Schon in der Prägungsphase hat der Hund seinen ersten Rang angetestet. Aber der Rang ist ja nichts statisches. Weder im Hunderudel noch im Hundehirn. Die Rangordnungsphase ersterckt sich von der 13. bis zur 16. Lebenswoche. Der Hund ist also etwa 3-4 Monate alt. Jetzt ist er meist endgültig von seiner Mutter und seinen Geschwistern getrennt. Er lebt bei "seinen Menschen". Die Hunde die er draußen trifft sind erst einmal Fremde.

Nun muss er also lernen, wie sein Rang innerhalb dieser Konstellation einzuschätzen ist. Er testet den Rudelführer, also einen Halter daraufhin, ob er zur Führung auch stark genug ist. Nun gilt es, die bereits erlernten Grenzen nochmals zu bekräftigen sowie klare Regeln durchzuziehen.

Rudelordnungsphase (5. / 6. Monat)

Diese Phase, etwa im 5. - 6. Monat, dienst dem Hund dazu, sich einen Anführer zu suchen. In diese Phase fällt meist der Wechsel zum "Erwachsenengebiss". Jetzt testet der Hund seine Position im Rudel und versucht eindeutig auszumachen, wer (seiner Meinung nach) das Sagen hat.

In einer Familie hält sich der Mann gerne dafür, der aber morgens das Haus verlässt, Abends wiederkehrt und dann ein paar Anweisungen loslässt. Für den Hund kann durchaus die Person der Chef sein, die mit ihm rausgeht, ihm klaren Anweisungen gibt und ihn mit Futter versorgt.

Pubertätsphase  (7. -12. Monat)

Die Pubertätsphase fällt - je nach Hunderasse verschieden - in den 7. bis 12. Monat. Jetzt werden die Hunde "geschlechtsreif". Und ähnlich wie man es immer wieder von jugendlichen Menschen hört, beginnen auch die Hunde nun manchmal "aufzumucken".
Der Rüde hebt (in der Regel) erstmalig sein Bein, die Hündin hat die erste Läufigkeit, Konkurrentinnen werden weg gebissen. In dieser Phase erlebt man oft regelrechten Trotz bei den Hunden und er scheint alles bereits erlernte einfach wieder "vergessen" zu haben. In dieser Zeit sollte man keinesfalls resignieren, sondern mit liebevoller aber unnachgiebiger Konsequenz weiter mit dem Hund arbeiten.

Denken Sie einfach wie menschliche Eltern: Das vergeht auch wieder!

Reifungsphase  (12. bis 18. Monat)

Mit einem bis eineinhalb Jahren befindet sich der Hund in der Reifungsphase. Eigentlich ein dummer Begriff, denn nun ist der Hund "ausgereift". Im Verhalten und insbesondere Charakter ist er kaum noch zu verändern. Jetzt zeigt sich eben, wie gut in den vergangenen Monaten die menschliche Einflussnahme war.

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1. Tag bis 4. Lebenswoche

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Nesthocker:
Aller Anfang ist schwer! Denn Hundewelpen sind "Nesthocker", d.h. sie werden blind, taub (Augen und Ohren sind bei der Geburt verschlossen) und völlig hilflos geboren und sind voll und ganz auf die Hilfe der Hundemutter angewiesen. Ohne sie hätten die Kleinen keine Überlebenschance: sie ernährt die Welpen, putzt sie und hält sie schön warm, denn auch ihre Körpertemperatur können die kleinen Nesthocker noch nicht selbst regulieren. In den ersten Lebenstagen orientieren sich die Hundekinder ausschließlich über ihren Tast- und Geruchssinn. So finden sie auch denWeg  zur Milchquelle.

Kolostralmilch - Frühsterblichkeit:
Wie bei allen neugeborenen Säugetieren ist es auch bei Welpen entscheidend, dass sie bald nach der Geburt hochwertige Kolostralmilch (Kolostrum) erhalten, denn nur diese Erstmilch enthält die für den Immunschutz der Welpen so lebenswichtigen passiven Antikörper. Deshalb ist es notwendig darauf zu achten und alles zu versuchen, dass die Neugeborenen so bald wie möglich nach der Geburt am Gesäuge trinken und so ein Maximum an diesen Antikörpern übertragen bekommen. Frühzeitige Aufnahme einer genügenden Menge Kolostrum ist auch deshalb wichtig, weil die erste Flüssigkeitszufuhr wesentlich zum Kreislaufvolumen des Neugeborenen beiträgt. Ungenügende Flüssigkeitszufuhr kann Kreislaufinsuffizienz und Herz-Lungen-Versagen verursachen. Gute Immunität und ein stabiles Herz-Kreislauf-System senken wiederum das Risiko der Frühsterblichkeit bei Welpen. Eine weitere Gefahr für die Kleinen besteht in der Unterkühlung. In den ersten 6 Lebenstagen besteht noch kein Zitterreflex bei Kälte, weshalb Welpen zur Erhaltung ihrer Körpertemperatur auf äußere Wärmequellen wie den Körper der Mutter angewiesen sind. Hundebabys legen sich oft auch im Haufen übereinander, um ihren Wärmeverlust zu reduzieren. Ist es den Welpen zu kalt, zeigen sie dies mit vermehrtem Bewegungsdrang, Unruhe, verstärkter Atmung und Lautäußerungen. Unter optimalen Verhältnissen (Umgebungstemperatur 21°C) liegen die Kleinen hingegen entspannt da und verbringen die meiste Zeit schlafend.

Trinken, Schlafen, Gewichtszunahme:
Die Hauptbeschäftigung der Neugeborenen ist Trinken und Schlafen. Ein großer Teil des Schlafens ist mit aktiven Bewegungen wie Drehen und Zucken verbunden, wodurch die Entwicklung der Muskulatur gefördert wird. Die Häufigkeit des Saugens liegt in der 1. Lebenswoche um die 12mal am Tag, fällt in den folgenden 3 Wochen auf etwa 8mal und geht im 2. Monat auf 5 - 6mal pro Tag zurück. Dank der guten Muttermilch nehmen die Hundebabys rapide zu. Sie sollten vom ersten Lebenstag an zunehmen und ihr Geburtsgewicht in 7 - 10 Tagen verdoppelt haben. Beim Absetzen mit ca. 6 Wochen haben die Welpen dann das 6- bis 10-fache ihres Anfangsgewichts erreicht. Als Faustregel gilt: ein Welpe sollte während der ersten 5 Monate pro Tag 2 bis 4 g pro kg des erwarteten Erwachsenengewichts zunehmen. Regelmäßiges Wiegen der Kleinen zur Kontrolle (anfangs täglich!) ist daher sehr wichtig, damit bei Bedarf entsprechend eingegriffen bzw. zugefüttert werden kann. Milchmangel seitens der Hündin kann man z.B. meistens durch entsprechende energie- und eiweißreiche Ernährung korrigieren. Auch sollten die Welpen während des Saugens ab und zu beobachtet werden, um sicher zu gehen, dass alle ihre Chance zum Trinken haben. Wird einer weggedrängt, legt man ihn an eine andere Zitze an. Es ist lebensnotwendig, dass alle Welpen einen ausreichenden Anteil Milch bekommen.

Kot- und Harnabsatz: 
Den Reflex für den Kot- und den Harnabsatz muss die Hundemutter in den ersten Wochen durch das Belecken der Analgegend auslösen. Fehlt dieses Verhaltensmuster der Hündin, so sind Verstopfungen und Blähungen, in manchen Fällen sogar der Tod der Welpen die Folge. Die Exkremente werden von der Mutter aufgeleckt, so dass das Lager sauber und trocken bleibt. Dieser Teil der Brutpflege endet meistens mit der ersten Beifütterung der Welpen.

Sinnesentwicklung:
Nach der ersten Lebenswoche erwachen allmählich die Sinne der Hundebabys. Als erstes öffnen sich die Augen (10. - 13. Tag), so dass die Welpen ab dem 14. - 16. Lebenstag sehen können. Nach und nach entwickelt sich jetzt auch ihr Gehör und beginnt mit 15 - 17 Tagen zu funktionieren. Mit ca. 18 Tagen beginnen dann auch die ersten Gehversuche. Bis die Motorik völlig beherrscht wird, vergeht allerdings noch etwas Zeit. Neben verschiedenen Lautäußerungen wie Bellen, Knurren und Heulen beginnt der Spieltrieb sowie die Beschäftigung mit dem eigenen Körper - Pfoten wischen, sich belecken, beknabbern etc.

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2. und 3. Lebensmonat

Zahnen und Zahnwechsel:
Während Welpen die ersten drei Wochen zahnlos verbringen, brechen die 28 Milchzähne in der 4. bis 6. Lebenswoche danach rasch durch. Sie werden mit rund einem halben Jahr durch das bleibende Gebiss, das insgesamt 42 Zähne aufweist,abgelöst.

"Hundesprache" - Sozialisierung:
Mit gut einem Monat sind die Sinne der Hundewelpen ausgereift, der Ernst des Lebens kann beginnen. Die Mutter muss den Kleinen nun alle Verhaltensweisen beibringen, die ein erwachsener Hund braucht. Und beim Balgen und Herumtoben miteinander werden die Verhaltensweisen dann geübt. Ab der fünften Lebenswoche findet die Phase der Sozialisierung statt. Die Welpen zeigen immer größeres Interesse an ihrer Umgebung. Haus und Garten, Menschen und andere Tiere werden neugierig wahrgenommen und erkundet. Die Erfahrungen, die die Kleinen jetzt machen, prägen ihre Persönlichkeit und bestimmen ihr späteres Verhalten. Spielerisch trainieren sie das Verhaltensrepertoire eines erwachsenen Hundes und lernen das "Hunde-Einmaleins", das so wichtig für das Zusammenleben mit Mensch und Tier, vor allem mit anderen Artgenossen ist. Während der Sozialisierungsphase löst sich die enge Mutter-Kind-Beziehung langsam auf. Nach und nach werden die jungen Hunde auf ihre Selbständigkeit vorbereitet, es beginnt die Phase der Entwöhnung.

Zufüttern und Absetzen der Welpen:
Zur Vorbereitung des Absetzens sollte das Zufüttern beginnen, wenn die Welpen 3 Wochen alt sind. Es ist sinnvoll das Welpenfutter mit Wasser zu einem suppigen Brei zu mischen, um den Welpen den Übergang von Milchnahrung zu festem Futter zu erleichtern. Von diesem Brei streicht man den Jungen etwas um die Lippen. Vorsicht, dass nichts in die Nase kommt! Beim Ablecken kommen die Hundekinder dann schnell auf den Geschmack, so dass man sie mit 6 bis 7 Wochen absetzen und nur noch mit fester Nahrung ernähren kann. Mit 10 bis 12 Wochen sind die Junghunde dann so selbständig und selbstbewusst, dass sie von ihrer Hundefamilie getrennt werden und ihr neues Zuhause beziehen können. Sicherlich wird es noch ein bis zwei Tage Heimweh geben, aber schnell wird die Neugier siegen und voller Tatendrang die neue Familie in Beschlag genommen. Jetzt ist auch der‚ Zeitpunkt gekommen, bei Welpen die Zufütterung von Canosan®  zu erwägen, um die optimale Versorgung der Gelenke in der kommenden Zeit starken körperlichen Wachstums zu gewährleisten.
Absetzen und Trennen von den Wurfgeschwistern vor der 5. bis 7. Lebenswoche kann zu Verhaltensstörungen führen (z.B. Unsicherheit, Überängstlichkeit, seltener auch Agressionsverhalten, Angst vor dem Alleinsein, was zur Zerstörung der Einrichtung, ständigem Bellen oder Jaulen oder gar Selbstverstümmelung führen kann). Andererseits sind Welpen, die älter als 10 Wochen geworden sind, bevor sie mehr als flüchtigen Kontakt zu Menschen hatten, als Hausgenossen ebenfalls nicht gut geeignet, denn sie sind oft scheu oder unterwerfen sich nicht der menschlichen Dominanz, so dass sie schwer zu erziehen sind und unter Umständen aggressiv werden. Um Verhaltensstörungen möglichst zu vermeiden, sollte man Welpen auf keinen Fall von Mutter und Geschwistern trennen bevor sie mindestens 6 Wochen alt sind. Außerdem sollte im Alter von 4 bis 10 Wochen enger Kontakt mit Menschen gefördert werden.

Entwurmung und Welpenimpfung:
Ganz wichtig für die optimale körperliche Entwicklung ist das regelmäßige Entwurmen ab der zweiten Lebenswoche. Im Abstand von 14 Tagen sollte gegen Spulwürmer behandelt werden, mit denen sich die Hundwelpen automatisch über die Muttermilch infizieren.
Während der ersten Lebenswochen sind die Kleinen durch die mütterlichen Antikörper geschützt, deren Wirkung aber bis zur achten Lebenswoche stark nachlässt. Deshalb steht spätestens jetzt der erste Tierarztbesuch an.Der Tierarzt wird die Hundekinder gründlich untersuchen und sie dann zum ersten Mal impfen, damit sie ihren eigenen Impfschutz aufbauen können. Er berät auch gerne, auf was bei der Welpenaufzucht geachtet werden muß,damit Mutter und Kinder topfit sind. Drei bis vier Wochen später ist dann eine Wiederholungsimpfung notwendig. Mit dieser zweiten Impfung ist die Grundimmunisierung der Welpen abgeschlossen und sie sind für ein Jahr vor den wichtigsten Hundekrankheiten geschützt.
 

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