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Herzlich Willkommen im

Old English Sheepdog & Yorkshire Terrier Zwinger

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Ich züchte nach dem FCI - Standart, habe Erfahrung mit dieser wundervollen Rasse Bobtail seit 1993 und mit dem Yorkshire Terrier seit 2008

Ich züchte nach dem Tierschutzgesetz gemäß §11 

Unser Hundeparadis “from little and big foot Zottels” ist eine liebevolle unter tierärtzlicher & Vereins- Kontrolle geführte Hundezucht für Bobtail’s und Yorkshire Terrier.

FRAGEN  ZUR  HOMÖOPATHIE
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beantwortet von Eduard Rübenacker
 
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 Was kann ein Hundeführer neben der im Krankheitsfalle üblichen Behandlungen für seinen Hund tun? 

 Dabei denke ich zuerst an die Unterstützung der Entwicklung des Welpen zum Gebrauchshund.
 
 Die gesunde Entwicklung vom Welpen zum Gebrauchshund, schafft die Basis für ein gesundes und damit möglichst erfolgreiches Hundeleben.

Bewährt haben sich zwei Kuren, die den Hunden im ersten Lebensjahr verabreicht werden. Die erste Kur wird im dritten und vierten Lebensmonat, die zweite dann im achten und neunten Lebensmonat verabreicht.

Beide Kuren bestehen aus zwei Teilen.

Der erste Teil der Kur dient der Ableitung der Toxine. Ziel ist es Belastungssubstanzen, die sich im Körper befinden auszuscheiden. Oft ist der Körper überfordert aus eigener Kraft Ausscheidungsprozesse durchzuführen zumal wir nicht vermeiden können, dass immer wieder neue belastende Substanzen zugeführt werden.

Deshalb muss die Ausscheidungsenergie angeregt und verstärkt werden.

Die Ursachen für toxische Belastungen können Fütterungsfehler, bakterielle Erkrankungen, Medikamentenmissbrauch, Impfungen und Gifte aller Art (z.B. Aasfressen, Spritzmittel, Umweltgifte…) sein.

Selbst eine einmalige Belastung des Immunsystems mit potenten Toxinen reicht aus, um durch hinterlassene Informationen Auslöser für Krankheiten bis hin zum Krebs zu sein.

Schon diese „Entgiftung“ bringt einen deutlichen Entwicklungsschub mit sich.

Der zweite Teil der Kur beschäftigt sich im speziellen mit der Entwicklung des Junghundes. Die innere Entwicklung unserer Hunde steht in wechselseitiger Resonanz mit den äußerlich erkennbaren Entwicklungsschritten. Unter diesem Aspekt wird hier eine individuelle auf die „Problemzonen“ unseres Junghundes zusammengestellte Kur verabreicht.

Darüber hinaus wird auch der Gedanke der Prävention berücksichtigt, das heißt bestimmte Bereiche werden unterstützt, bevor es zu erkennbaren Störungen kommt.
 
 Dabei werden insbesondere folgende Bereiche angesprochen:

Der Aufbau des Bewegungsapparates (dazu gehören die Knochendichte, Knochenform, Gelenke, Sehnen, Bänder und Muskulatur).

Außerdem können wir auf ein gleichmäßiges Wachstum hinwirken.

Ebenso auf den gleichmäßigen Verlauf der Zahnung, und der Bildung eines gesunden kräftigen Gebisses.

Auch auf eine positive Entwicklung der Persönlichkeit wird durch diese Kur erfolgreich Einfluss genommen. Dazu gehört ebenso die Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins, wie Nervenstärke bei lebhaftem Temperament.

Die Unterstützung der oben genannten Vorgänge wird durch die Optimierung sämtlicher Stoffwechselvorgänge erreicht.

Eine weitere wichtige Maßnahme bei der Begleitung des Junghundes ist die prophylaktische  Behandlung von möglichen Impfschäden beziehungsweise die Behandlung bereits eingetretener Impfschäden.

Im Welpen- und Junghundealter können Impfungen Entwicklungsstörungen aller Art auslösen.

Sowohl das körperliche Wachstum als auch die Entwicklung des Wesens der Junghunde kann durch Impfungen negativ beeinflusst werden.

Dabei ist es oft so, dass diese so genannten Sekundärschäden vom Hundehalter nicht mehr mit den durchgeführten Impfungen in Verbindung gebracht werden. Meist wundert dieser sich nur warum, dass aus seinem viel versprechenden Welpen ein ganz anderer Hund wurde als er aufgrund der ursprünglich vorhandenen Anlagen erwartet hatte.
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Wie kann ich meinen Hund optimal auf eine Prüfung vorbereiten, so dass er wenn es darauf ankommt optimal in Form ist?

Etwas was alle „Leistungshundler mit Zielen“ interessieren muss und auch schon von vielen erfolgreich genutzt wird.

Hier geht es zunächst um die Betreuung der Tiere in Phasen starker Belastung.

Denken wir an die Zeit der Wettkampfvorbereitung. In dieser Zeit gilt es insbesondere darauf zu achten, dass im Bewegungsapparat, d.h. im muskulären Bereich, im Bereich der Wirbelsäule und in den Gelenken, keine Probleme auftreten.

Außerdem werden die Resistenz gegen physischen und psychischen Stress, die Kraft, die Schnelligkeit, die Beweglichkeit und die Ausdauer gesteigert.

So kann die Fitness und damit auch die „geistigen Frische“ über den gesamten Zeitraum erhalten werden.

Ebenso können Zwangspausen, in denen sich der Hund wieder erholen muss oder gar Pausen die durch Verletzungen oder andere Krankheiten notwendig werden, vermieden werden.

Der Trainingsplan kann eingehalten werden und ein kontinuierlicher Aufbau ist möglich.
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 Kann man den Hund auch im Verlauf eines Wettkampfes oder einer Prüfung unterstützen?

Eine wirklich interessante Möglichkeit ist auch die Unterstützung während des Wettkampfes.

Wir alle kennen den Unterschied zwischen Tagen, an denen man nicht so gut drauf ist und Tagen an denen man Bäume ausreißen könnten. Es reichen schon Kleinigkeiten, wie ein leichter Schnupfen oder ein leichter Druck im Kopf, um die Leistungsfähigkeit einzuschränken.

Unsere Hunde sollten gerade an den Tagen, an denen wir an Prüfungen teilnehmen, in bester Verfassung sein. Das kann man durchaus steuern.

Wenn alle Stoffwechselvorgänge optimiert sind, der Blutkreislauf bestens ausgestattet ist und so die Organe optimal arbeiten und der Bewegungsapparat frei von Entzündungen ist, ist die dem Ausbildungsstand entsprechende Höchstleistung abrufbar.

Auch das kann durch individuell der Konstitution des Hundes angepasste homöopathische Mittel erreicht werden.
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Sind diese Dinge nur für Hunde, die Leistungssport geführt oder auf Schauen vorgestellt werden, sinnvoll?

Natürlich können solche Kuren auch aus dem Gedanken der Vorsorge heraus oder einfach, um seinem Hund was Gutes zu tun, jederzeit mit jedem Hund durchgeführt werden. Letztendlich bedeutet es für unsere Vierbeiner Erhöhung der Lebensqualität und Steigerung der Lebensdauer.

Nun noch ein paar Fragen, die Züchter unter uns beschäftigen

Jeder Züchter möchte starke Würfe ohne Komplikationen. Was kann die Homöopathie für den Züchter tun?

In den letzten Jahren sehen sich immer mehr Züchter mit dem Problem der leer bleibenden Hündinnen oder mit der Tatsache, dass ihre Hündinnen nur sehr schwache Würfe bringen konfrontiert.

Ebenso haben wir immer mehr Hündinnen die zwar aufnehmen aber deren Frucht abstirbt und abgestoßen wird.

Ein weiteres Problem ist auch, dass immer wieder Welpen tot zur Welt kommen oder auch unmittelbar nach der Geburt sterben.

In all diesen Fällen hat die Homöopathie Möglichkeiten der Therapie.

Ob es um verklebte Eileiter geht, um die Unterfunktion der Eierstöcke, Gelbkörperinsuffizienz oder auch um Herpes Prophylaxe.
 
 
 Darüber hinaus können durch den Einsatz der geeigneten Homöopathika die negativen Folgen von Hormonbehandlungen vermieden werden.

Folgende Möglichkeiten der homöopathische Vorbereitung und Begleitung einer Hündin beim Einsatz in der Zucht können hier helfen.

Dabei empfehlen sich folgende medizinische Maßnahmen, die ich im Folgenden aufzählen möchte.

Verabreichen einer allgemeinen Aufbaukur für die Hündin

Hierbei handelt es sich um die optimale Vorbereitung der Hündin auf die vor ihr liegende Zeit der Läufigkeit, des Belegens und der Trächtigkeit. Diese Kur für die Hündin wird in der Phase in des Anöstrus durchgeführt.

Als Anöstrus bezeichnet man die Pause zwischen den Zyklen. Quasi die Ruhephase der Gebärmutter. An diese Phase schließt die Phase der Läufigkeit an.

Diese Kur besteht ebenso aus zwei Teilen, wie die oben beschriebene Aufbaukur für die Junghunde.                                                        
Auch hier werden zunächst im ersten Teil der Kur die Toxine ausgeleitet. Diese Maßnahme kommt nicht nur der Mutterhündin zugute, sondern erspart auch den Welpen die Konfrontation mit diesen Belastungen im Mutterleib.

Der zweite Teil der Kur beschäftigt sich dann mit der Konstitution der Hündin.

Das heißt, hier wird, entsprechend des Ergebnisses der Anamneseerhebung, eine auf die individuellen Bedürfnisse der Hündin ausgerichtete Kur zusammengestellt.

Dadurch wird alles getan, um die Hündin vor dem Deckakt, konstitutionell in die bestmögliche Verfassung zu bringen. Je nach Bedarf wird auch der Sexualzyklus gesteuert.

Häufig weisen kurze Läufigkeitsintervalle von fünf oder weniger Monaten auf einen Progesteron-Mangel hin, der später zum Fruchttod führt.

Außerdem wird durch diesen Teil der Kur die Widerstandsfähigkeit der Hündin gegen Viren und Bakterien erhöht.

Auf diesem Wege kann hier schon drohenden Entwicklungs- und Geburtsproblemen entgegengewirkt werden.

Einsetzen einer Herpesprophylaxe

Wenn das Herpesvirus in einem Wurf wütet, ist das eine grausame Situation, sowohl für die Welpen als auch für den Züchter. Die mit dem Virus infizierten Welpen kommen in den ersten drei Wochen nach der Geburt zu Tode.

Das Virus kann durch den direkten Kontakt mit infizierten Hunden übertragen werden.

Genauso kann die Mütterhündin während der Trächtigkeit das Virus auf ihre Leibesfrucht übertragen. Auch eine Infektion durch das Vaginalsekret während der Geburt ist möglich.
 
 
 Gerade, wenn sich die Welpen während der Trächtigkeit oder während der Geburt infizieren, sterben sie in den ersten Lebenstagen, meist ohne besondere klinische Anzeichen.

Am häufigsten erfolgt die Infektion der Welpen in den ersten drei Lebenswochen. In diesem Falle bekommen die betroffenen Welpen in der Regel zunächst Durchfall, der auch blutig sein kann. Darauf stellen sie innerhalb weniger Stunden das Saugen ein und verenden schließlich.

In diesen Fällen wird das Virus meist durch die infizierte Mutterhündin im Rahmen des Pflegeverhaltens durch den Speichel der Mutter übertragen. Hier ist an eine Übertragung über die Nase und über den Fang denkbar.

Ebenso kann ein gesunder Welpe durch einen Welpen, der sich bei der Geburt infiziert hat, das Virus übertragen bekommen.

Dem allem kann homöopathisch erfolgreich entgegengewirkt werden.

Die Herpesprophylaxe der Hündin sollte etwa zehn Tage vor dem Deckakt durchgeführt werden.

Außerdem ist es grundsätzlich auch sinnvoll Deckrüden einer entsprechenden Behandlung zu unterziehen, zumal das Virus beim Deckakt auch durch ihn auf die Hündin übertragen werden kann.

Die Herpesprophylaxe kommt zweimal zur Anwendung. Einmal etwa zehn Tage vor dem Deckakt. Das zweite Mal etwa zehn Tage vor dem Werfen der Hündin.

Zurzeit geht man übrigens davon aus, dass etwa ein fünftel aller Rassehunde durch das Herpesvirus infiziert ist.

Anregung der Follikelbildung

In der Zeit des Proöstrus wird durch geeignete homöopathische Mittel die Tätigkeit des Eierstockes angeregt.

Als Proöstrus bezeichnet man den Zeitabschnitt der Läufigkeit zwischen dem ersten sichtbaren Austreten von blutigem Sekret und dem Einsetzen der Paarungsbereitschaft.

Diese Behandlung verhindert nicht nur das „Leerbleiben der Hündin “, sondern sie beeinflusst auch die Wurfstärke im positiven Sinne und bewirkt so ein optimales Ausnutzen der Fortpflanzungsperiode.

Aufrechterhaltung der Trächtigkeit

Die Aufrechterhaltung der Trächtigkeit wird durch die Stärkung der Gelbkörper in der so genannten Gelbkörperphase (Trächtigkeit, bis unmittelbar vor der Geburt) erreicht.

Die Gelbkörper bilden das Hormon Progesteron, welches zur Aufrechterhaltung der Trächtigkeit notwendig ist. Es wird also ein vorzeitiger Progesteronabfall, der nachgewiesener Maßen den Fruchttod zur Folge hätte, verhindert.
 
 
 Auch hier leisten homöopathischen Mittel hervorragende Dienste, ohne irgendwelche Nebenwirkungen.

Eugenische Kur

Wenn man den Welpen und damit seiner Zucht etwas besonders Gutes tun möchte, kann man, ebenfalls während der Trächtigkeit, mit der Hündin eine eugenische Kur durchführen.

Diese Kur dient der Verbesserung des Erbgutes.
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Was versteht man unter der Eugenischen Kur?

Hier kommen wir jetzt zu einer ganz speziellen Maßnahme. Um das züchterische Geschehen positiv zu beeinflussen, das wir nur in der Homöopathie kennen.

Bei der Eugenischen Kur handelt es sich um eine Kur bestehend aus Hochpotenzen von Arzneimitteln, die in der Lage sind das Erbgut zu verbessern, indem Krankheitsanlagen nicht weitergegeben werden.

Auf diesem Wege ist es möglich die Krankheiten und Schwächen, unter denen die Elterntiere oder gewisse Linien schwerpunktmäßig leiden, günstig zu beeinflussen. Dabei sind die Möglichkeiten außerordentlich.

Die richtig gewählten Homöopathischen Mittel können selbst bei schwerwiegenden erblichen Belastungen Anstöße zur Regulierung geben.

Auch diese Kur muss, soll sie den größtmöglichen Erfolg erreichen, individuell zusammengestellt werden.
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Unter welchen Gesichtspunkten erfolgt die Zusammenstellung der Kur?

Verabreichen des TYPENMITTELS,

das Wesen der Homöopathie besteht in der Suche des geeigneten Arzneimittels nach exakter Diagnostik und der Anwendung des individuell für das Einzeltier angezeigten Homöopathikums, das ganz speziell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt ist.

In diesem speziellen Falle denken wir dabei sowohl an die Zuchthündin als auch an den Deckrüden.

Durchführen einer MIASMATISCHE GRUNDBEHANDLUNG

Hahnemann bezeichnet mit dem Begriff Miasma die Grundursachen aller Krankheiten.

Er stellte in seiner Miasmenlehre die Theorie auf, dass alle Krankheiten ihren Ursprung in drei krankhaften Grundrichtungen haben

Er erkennt drei Miasmen:

Psora, Syphilis und Sykosis

In den darauf folgenden Jahrzehnten erkannten Homöopathen noch zwei weitere Miasmen:

Tuberculose und Carcinose

Schließlich kamen in den letzten dreißig Jahren noch folgende hinzu:

Pseudo Sykosis und Pseudo Syphilis.

Übrigens hat Hahnemann sich seine Kenntnisse in zwölf Jahre langem Nachdenken, unermüdlichem Forschen und genauesten Versuchen in aller Stille erarbeitet.

Die genauen Zusammenhänge hier an dieser Stelle zu erklären würde zu weit führen. Was für uns aber sehr interessant ist, ist die im Folgend aufgeführte Aufzählung

Gesundheitsstörungen miasmatischen Ursprungs (bei Mensch und Tier):

- plötzlicher Kindstod

- Zahnprobleme aller Art

Angeborenes Fehlen gewisser Zähne, fehlerhafter Biss, Mikrodentismus

- Wirbelsäule

- Caries der Lumbalwirbel, Exostosen (höckerige und sporenartige Knochen-vorsprünge auf dem Kreuzbein),

- Rückgratverkrümmung,

- Spina befida (Spaltbildung der Wirbelsäule)

- angeboren Luxation des Hüftgelenks infolge mangelhafter Ausbildung der Pfanne

- Missbildung der Tibia

- Rachitische Deformation der Extremitäten

- Deformitäten in Folge chronischem Rheumatismus

- partieller Riesenwuchs

- allgemeine Knochendeformierungen

- Hautausschläge

- Wachstumsschmerz

- Knorpelveränderungen

- Infantilismus (kleine Gestalt, grazile Formen)

- Impotenz/Sterilität

Wenn wir diese ganz und gar nicht vollständige Aufzählung miasmatischer Symptome betrachten wird dem aufmerksamen Leser nicht entgehen, wie viele der Probleme auch bei unseren Schäferhunden anzutreffen sind.

Grundsätzlich gilt bei der homöopathischen Behandlung die Analogie des Verfahrens zwischen Mensch und Tier, so dass hier ungeahnte Möglichkeiten verborgen sind.

Möglichkeiten von denen im Bereich der Tiermedizin bis heute nur wenig Gebrauch gemacht wurde.

Unter dem Gesichtspunkt dieses miasmatischen Aspekts werden auch die Probleme der Großeltern und die der zusammengeführten Blutlinien mit berücksichtigt.

Übrigens sind selbst bei der Behandlung "alltäglicher" Probleme, die sich als Folge vererbter, (vielleicht schon durch Generationen hindurch), chronischer Miasmen darstellen, die schwierigsten Fälle.

Es ist deshalb von größter Wichtigkeit die vorhandenen und wirkenden Miasmen zu erkennen.

Hier gilt es immer über den Phänotyp - durch Herausfiltrieren der Umwelteinflüsse sowie der Deformierung des Hundes durch den Hundehalter - durch sensible Anamneseerhebung den Genotyp zu begreifen.

Das heißt also aus der zu eruierenden Lebenssymptomatik des Patienten müssen unter Berücksichtigung der Auswirkungen der Einflüsse von außen die Miasmen bestimmt werden.

Jetzt kommen wir noch zur Vorbereitung und Begleiten des Werfens

Hier kann durch geeignete Mittel die Fehllage der Föten korrigiert werden.

Außerdem wird durch diese Behandlung der Geburtskanal weich. Außerdem können wir bei Wehenschwäche auch homöopathische Mittel einsetzen, die die gleiche Wirkung wie die üblichen Wehenspritzen, die wir von der Schulmedizin her kennen, haben.

Die homöopathischen Mittel sind allerdings frei von Nebenwirkungen

WELPEN

Am Ende sei noch erwähnt, dass die Homöopathie auch Möglichkeiten der optimalen Stärkung der Welpen unmittelbar nach der Geburt kennt.

Zum einen können den Welpen sofort nachdem sie das Licht der Welt erblickt haben gegen die Folgen eines Geburtsschocks behandelt werden.

Außerdem können sämtliche Stoffwechselvorgänge aktiviert und das Immunsystem gestärkt werden. Alle Körpervorgänge werden optimal in Gang gesetzt.

Eine nicht zu unterschätzende Unterstützung der Entwicklung der Welpen, insbesondere in den oft kritischen ersten Lebenswochen.
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Kann man homöopathisch auch etwas für den Deckrüden tun?

Natürlich kann auch Deckrüden, die ihre Aufgabe nicht mehr wahrnehmen können, geholfen werden.

Ob es sich nun um Probleme beim Deckakt selbst, wie Deckunlust oder auch Unfähigkeit zu Verknoten handelt kann ebenso geholfen werden wie bei mangelnder Qualität der Samenflüssigkeit. Ob es sich hier um Azoospermie (weder in der Samenflüssigkeit noch im Zentrifugat sind Samenfäden nachweisbar) oder um eingeschränkte Beweglichkeit der Spermien handelt, in allen Fällen kann die Homöopathie helfen.
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Warum werden oft zur Heilung der gleichen Krankheit bei verschiedenen Hunden auch verschiedene homöopathische Mittel eingesetzt?

Ein wichtiger Grundsatz der klassischen Homöopathie ist die Individualität. Sie beruht auf der Erkenntnis, dass jedes Lebewesen ein einzigartiges Wesen ist.

Der aufmerksame Hundeführer, der schon mehrere Hunde geführt hat, wird selbst festgestellt haben, dass jeder Hund eine ganz eigene Persönlichkeit war.

Auch dann, wenn wir oft von einem typischen Vertreter seiner Blutlinie sprechen oder von Hunden, die angeblich genau so sind wie der Vater, die Mutter, der Großvater usw.

Bei genauer Betrachtung werden wir immer Merkmale feststellen, in denen sich die Tiere unterscheiden.

So wird jeder Patient als eine individuelle Persönlichkeit betrachtet.

Jedes Individuum erkrankt auch auf seine ganz persönliche und spezielle Weise und diese besondere Art und Weise, wie es seine Krankheit durchlebt, ist Grundlage der homöopathischen Behandlung.

Und so kann es durchaus sein, dass bei mehreren Patienten, die an derselben Krankheit leiden, jeder einzelne, aufgrund der individuellen Symptomatik, ein anderes Mittel verabreicht bekommt. Findet der Homöopath den Zugang zur Individualität des Patienten, kann er nahezu jede Art von psychischer und physischer Erkrankung heilen.

Daraus ergibt sich auch, dass der im Sinne der Homöopathie arbeitende Heilpraktiker oder Arzt immer das Individuum und nicht „eine Leber“, „ein Ellenbogen“ oder „eine Hüfte“ usw. behandelt.

Natürlich kann auch die Homöopathie nicht immer dem kleinsten Detail Rechnung tragen. Oft aber ist es gerade so ein Detail, das dann den Ausschlag gibt, dass die Entscheidung für dieses Mittel und nicht für das andere in Frage kommende Mittel fällt.

Wieviele homöopathische Mittel stehen zurzeit dem Therapeuten zur Verfügung?

Um der Individualität gerecht werden zu können, kann der Homöopath aus etwa 3500 Mitteln, die dann wiederum in verschiedenen Potenzen (D, C, LM und Q Potenzen - teilweise in 85 verschiedenen Stärken) zur Verfügung stehen, auswählen.
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Was unterscheidet die Homöopathie von der Schulmedizin?

Die beiden Hauptmerkmale, in denen sich die Homöopathie und die Allopathie unterscheiden, sind das Auffinden des Arzneimittels und die Wahl des Therapieweges.

Betrachten wir zunächst die Vorgehensweise der Schulmedizin.

Um das richtige Arzneimittel zu finden sucht man nach einer möglichst pathologisch-anatomisch gesicherten Diagnose. Dabei werden in neuester Zeit auch an Stelle von genau definierten Symptomen so genannte Syndrome, das sind Symptomkomplexe von objektiven und subjektiven Krankheitszeichen, zur Diagnosestellung benutzt.

Grundsätzlich erfolgt aber ein Denken in Kausalketten, wobei versucht wird jedes Krankheitssymptom aus einer vorhergehenden Ursache zu erschließen.

Nach der Diagnose wird der Schulmediziner im Allgemeinen ohne Rücksicht auf die individuelle Situation des Kranken, die Symptome der Erkrankung durch möglichst hohe Dosen seines Arzneimittels versuchen zu unterdrücken und damit vordergründig zu beseitigen.

Die Folgen dieser Vorgehensweise können Nebenwirkungen, Arzneimittelschäden, Unterdrückung sinnvoller Körperreaktionen und ein Verschieben oder Verkapseln der Krankheit sein.

Die Homöopathie dagegen geht davon aus, dass die Symptome nicht zu bekämpfen sind, sondern sie sind „Störzeichen“. Krankheit ist an sich schon Ausdruck dafür, dass der Organismus versucht, das aus dem Gleichgewicht und aus der Ordnung, geratene und geschädigte Lebensgefüge aus eigener Kraft wieder zu ordnen.

Deshalb ist für die Auffindung des Arzneimittels alleine die Gesamtheit aller subjektiven und objektiven Symptome, die der Patient in seiner Krankheit bildet, entscheidend.

Durch das homöopathische Arzneimittel werden die Selbstheilungskräfte des Körpers zur Bewältigung der Krankheit angeregt. Der Körper wird angestoßen sich zu wehren. Sinnvolle Reaktionen werden also nicht unterdrückt, sondern stimuliert.
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Wie zuverlässig sind diese Behandlungsmethoden?

Natürlich gibt es auch hier, wie in den meisten anderen Bereichen der Medizin, keine Erfolgsgarantie.

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Homöopathie bei Trächtigkeit und Geburt

Wichtig: Diese Homöopathischen Mittel ersetzen nicht den Tierarzt. Alles ohne Gewähr!

Neben regelmäßigem Auslauf der Zuchthündin und der besonders sorgfältigen Zusammenstellung einer speziellen Ernährung der trächtigen Hündin wird der homöopathisch interessierte Züchter in Vorbereitung dieses freudigen
Ereignisses auch einige homöopathische Mittel bereithalten, um für eine möglichst komplikationsfreie Trächtigkeit und reibungslose Geburt zu sorgen.

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Präventivmaßnahmen

Vorangegangene Fehlgeburten:

Viburnum opulis D30 (Schneeball)

In den ersten 2 Schwangerschaftswochen gegeben, schüzt es vor Fehlgeburten.Speziell für die Hündin, die bereits einen Abort hatte.

Vorangegangene Schwergeburten:

Caulophyllum D30 (Frauenwurz/Blauer Hahnenfuß)
Ähnelt in seiner Wirkung dem in der Neurohypophyse (Hinterlappen der Hirnanhangsdrüse) gebildeten Hormon Oxytocin, das die Wehen auslöst.
Caulophyllum wird daher auch "das homöopathische Wehenmittel" genannt.
Wirkt auf die schwache glatte Gebärmuttermuskulatur, öffnet den Muttermund und sorgt für einen normalen Schwangerschaftsverlauf. Unterstützt das Ausstoßen einer zurückgehaltenen Plazenta, verhindert Uterusblutungen.


1. während der Trächtigkeit: 1 Gabe alle 2 Wochen, die letzte Dosis am Vortage
der Geburt

2. Komplikationen während des Geburtsvorganges: mehrere Gaben
halbstündlich

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Wurfvorbereitung

Pulsatilla D6 (Küchen-/Kuhschelle)
Ab der 6. Trächtigkeitswoche täglich 1 Dosis.
Steuert einer Unterfunktion des Eierstocks entgegen, verhindert eventuelle Fehllage des Fötus und beugt einer Wehenschwäche vor. Pulsatilla hat großen Einfluss auf die Schleimhäute und
wirkt daher positiv auf eine zurückgehaltene Plazenta.
Mit Pulsatilla sollte die Geburt komplikationsfrei verlaufen und einen Kaiserschnitt unnötig machen.

Arnica D30 (Arnika)
Das Operations-/Geburtsvor- und Nachbereitungsmittel der 1. Wahl! Fördert
die Wundheilung und verhindert Nachblutungen.
In der letzten Trächtigkeitswoche 2 Gaben als Geburtsvorbereitung erleichtert
die Geburt. Verhindert, dass das Gewebe während der Geburt zerstört wird.

Droht ein Frühabort durch einen Unfall oder Stoß, so wird Arnica D2
(Dilution), 10 Tropfen alle 1/2 Stunde, die Gefahr abwenden.
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Geburtsbeginn


Liegt kein Geburtshindernis vor, die Welpen erscheinen jedoch in zu langen
Abständen, lässt sich die Wehentätigkeit durch 1/2stündliche Gaben von
Cimicifuga rac. D6 (Wanzenkraut) aktivieren.

Wirkt hauptsächlich auf die weiblichen Geschlechtsorgane und das Nervensystem, beeinflusst die Gebärmutterkontraktionen während der Geburt.
Sollte die Geburt dennoch nicht richtig in Gang kommen: die Hündin hat
regelmäßige Wehen, sie hat anfangs gepresst und dann langsam aufgehört, es
erscheint jedoch noch immer kein Welpe im Geburtskanal, dann liegt eine Wehenschwäche vor

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Wehenschwäche:

Zur Förderung der erneuten Wehentätigkeit geben wir in 1/4stündlichem
Wechsel:
Caulophyllum D6 (Frauenwurz), s. oben, und Secale cornutum D6
(Mutterkorn), das die glatte Muskulatur der Gebärmutter stark kontrahiert lässt.

Sofern keine anatomischen und/oder physiologischen Geburtshindernisse
vorhanden sind, dürfte die Geburt jetzt vorangehen.

Andernfalls jetzt den Tierarzt rufen!

Ist man sich nicht sicher, ob noch ein Welpe in den Uterushörnern verblieben
ist, gibt man in 1/2stündlichem Abstand Cimicifuga D6 (Wanzenkraut), jedoch
nur insgesamt 5x. Hierdurch wird ein erneutes Pressen der Hündin ausgelöst
und eventuell noch nicht geworfene Welpen erscheinen im Geburtskanal.

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Nachsorge:

1 Gabe Sepia off. D30 (Tintenfisch, Sepia) nach der Geburt sorgt dafür, dass
kein Gebärmutter-vorfall entsteht und sich der Uterus schnell wieder strafft.

Der Hündin gibt man bis zum Ende des Lochyenflusses einige Tage lang 3 x
täglich Arnica D6, damit sie sich rascher von den Strapazen der Geburt erholt,
und die Geburtswege sich schneller zurückbilden.

Dauerte die Geburt äusserst lange, ist die Hündin sehr geschwächt und hat sehr
viel Körperflüssigkeit verloren, geben wir China C30 (Chinarindenbaum)
1 x täglich.
China hilft bei großer Schwäche nach starken Flüssigkeitsverlusten
(wie Blutungen, Durchfällen etc.), Erschöpfung, Schläfrigkeit. Wärme bessert,
Kälte verschlechtert.

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Komplikationen, die nach der Geburt auftreten könnten:
Milchmangel

Ist keine Milch in die Zitzen eingeschossen, hilft eine einmalige Dosis von
Urtica urens D1 oder D6 (Brennnessel), um die Milchproduktion anzuregen.

Milchüberschuss Hat die Hündin zuviel Milch, die nicht abgesaugt werden
kann, was eventuell zu einer Mastitis (=Gesäugeentzündung) führen könnte,
verabreicht man ihr Urtica urens C30 alle 6 Stunden (auch nachts!), wirkt
drosselnd auf die Milchproduktion beim säugenden Tier.

Urtica urens wirkt auf die Haut, Nieren und Brustdrüsen. In tiefen Potenzen
(bis zur Urtinktur) fördert es die Milchproduktion und hat diuretische
Wirkung (=erhöhte Harnausscheidung), in hohen Potenzen (ab C30) stoppt es
den Milchfluss.
Eklampsie (=Laktationstetanie)
Betroffen sind meist erstgebärende Hündinnen kleiner Rassen mit grossen
Würfen und viel Milch. Eklampsie kann schon während oder sofort nach der
Geburt auftreten, meist jedoch 10 bis 14 Tage oder noch Wochen danach.

Auslöser ist ein Anstieg des Kalzium- und Magnesiumspiegels in der Milch.
Ursache eine Störung des Kalzium- und Magnesiumstoffwechsels verbunden
mit einer Unterfunktion der Nebenschilddrüsen, die Parathormon
produzieren, welches zusammen mit Kalzitonin und Vitamin D den
Kalzium-/Phosphathaushalt des Körpers reguliert. Parathormon wirkt als
Gegenspieler des Kalzitonins und fördert die Kalziumaufnahme im Darm und
die vermehrte Phosphatausscheidung über die Niere.
Es setzt Kalzium und Phosphat aus dem Knochen frei. Durch Unterfunktion der Nebenschilddrüsen
kommt es zu einer Verminderung des Kalziumblutspiegels, was wiederum zur
Übererregbarkeit des Nervensystems und in der Folge zu Krämpfen (=Tetanie)
führt.
Erste Anzeichen sind Nervosität, dann Versteifung der Beinmuskulatur bis zu
Muskelzittern, schließlich wird das zentrale Nervensystem in Mitleidenschaft
gezogen (groteske Kopfhaltung).
Nach Injektion einer Kalziumlösung (intravenös/subkutan) klingen die
Symptome wieder ab. Zur Vorbeugung gibt man der Hündin am Tage nach der
Geburt Calcium phosphoricum D30.

Bewährt haben sich ebenfalls ab der 2. Trächtigkeitshälfte: täglich ½ TL Calcium Carbonat (Apotheke) oder ein gutes Mineralstoffpräparat als Futterzusatz.
Hatte die Hündin bereits Eklampsie, gibt man vorbeugend Calc. Phos. D30 1 x wöchentlich ab dem 2. Trächtigkeitsmonat.

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Entzündung des Gesäuge (=Mastitis)

Nach der Geburt könnten sich eine oder mehrere Brustdrüsen entzünden, das
Gesäuge zeigt die klassischen Entzündungszeichen: Rötung, Hitze, Schwellung,
Berührungsempfindlichkeit, die Hündin hat Fieber, leidet unter Schmerzen
und wird apathisch. Die Milch verkäst.
Hier helfen:
Aconitum napellus D12 (Blauer Eisenhut)
Für das Anfangsstadium einer Krankheit, "nimmt der Krankheit die Spitze".
Die Krankheit setzt plötzlich ein und nimmt einen stürmischen Verlauf.
Belladonna D6 oder D30 (Tollkirsche) Stündliche Gaben.
Leitsymptome: geweitete Pupillen und heiße, gespannte Brustdrüsen.

Gutes Folgemittel von Aconit, jedoch nicht gemeinsam verabreichen!

Bell. hilft während der Krise.

Apis mellifica D3 oder D30 (Honigbiene)
Sollte die Infektion auf das umliegende Gewebe übergreifen und Ödematös
(=Wasseransammlung im Gewebe >Schwellung) werden, die erkrankten Tiere
auch bei Fieber keinen Durst zeigen: im stündlichen Wechsel mit Bell.

Bryonia Alba D6 - D30 (Zaunrübe)

Wenn die Brustdrüse auffallend hart, schmerzhaft und gerötet ist, alle 2
Stunden. Leitsymptome: Bewegung verschlimmert, das kranke Tier verhält
sich auffallend ruhig, Druck auf die erkrankte Drüse bessert (=Tiere liegen auf
kranker Seite).

Hepar sulfuris D6 - D200 (Kalkschwefelleber)
Wenn sich bereits ein Abzess bildet, eröffnet Hepar diesen und lässt den Eiter
abfliessen Hepar ist das ideale Mittel bei eitrigen Prozessen, das Tier reagiert
Äusserst empfindlich auf Druckschmerz.
Tiefpotenzen mehrmals gegeben fördert die Eiterbildung des Abszesses bis zur Reifung, Hochpotenzen ab D200 lassen den Abzess aufplatzen und leiten den Heilungsprozess ein.

Silicea D12 (Kieselsäure)
Das Mittel der Wahl nach eitrigen Prozessen, zur Ausheilung 3 x täglich einige
Tage lang. Mit Calendula-Umschlägen (1 TL auf 1 Glas abgekochtes Wasser)
kann man den Heilungsprozess unterstützen.
Darreichung: sofern nicht anders angegeben Tabletten (zwischen 2 TL
zerreiben) oder Globuli auf oder unter die Zunge des Tieres
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Die Tage nach der Geburt

In dieser Zeit erfordern zwei Dinge Ihre besondere Aufmerksamkeit. Messen
Sie bei Ihrer Hündin regelmässig Fieber. Bis höchstens 39,5 Grad gelten als
normal, sollten sich im Laufe weniger Tage aber wieder auf die übliche
Temperatur Einpegeln.

Metrovetsan (DHU) ist unser erstes Mittel der Wahl für wenigstens 8 bis 10
Tage nach der Geburt. Es fördert die schnelle Reinigung, den Abgang noch
vorhandener Nachgeburten und die Rückbildung der Gebärmutter. Nach
meinen Beobachtungen regt es auch die Milchbildung etwas an, wofür es
allerdings wirksamere Mittel gibt. In den ersten Tagen geben Sie 3-mal täglich 5
bis 8 Tropfen und dann langsam durch seltenere Gaben aus
der Behandlung aus.

Weiterhin beobachten Sie bitte gut das Gesäuge Ihrer Hündin. Manchmal ist es
so prall und fest, dass die Welpen Schwierigkeiten haben, Überhaupt Milch zu
bekommen oder die dargebotenen Mengen zu trinken. Taucht das Problem
gleich zu Anfang auf, hilft manchmal schon ein Ausmassieren der ersten Milch
und das Anlegen eines kräftigen Welpen an die betroffenen Zitzen.
Butter kann beim Massieren recht hilfreich sein, um das Gesäuge etwas
geschmeidiger zu machen. Erst wenn sich die zu reichliche Milchleistung über
2, höchstens 3 Tage nicht einregelt und immer wieder Ihrer Hilfe bedarf,
würde ich homöopathisch eingreifen. Achten Sie aber stets genauestens
darauf, dass das Gesäuge nicht rot und heiß wird. Dann steht Ihre Hündin vor
einer nicht ungefährlichen und schmerzhaften Gesäugeentzündung (Mastitis),
das sofortige Handeln erfordert!

Bei Milchmangel nutzen wir Lactovetsan- N (DHU), um die Milchbildung
anzuregen. Auch Einzelmitteln haben sich bewährt, die aber genau auf das Bild
passen müssen.

Unsere Welpen erhalten am ersten Lebenstag Calcium Carbonicum D 30 ( 1 bis
2 Globuli) als allgemeines Konditionsmittel.
Das gleiche Arzneimittel kann man bei späteren Milchunverträglichkeiten den Welpen in der D 12- Potenz verabreichen.

Vor allem säuerlich riechende Durchfälle wären ein typisches Einsatzzeichen.
Prüfen Sie aber gut, ob nicht Parasiten oder ernsthafte Infektionskrankheiten
für die Durchfälle verantwortlich sind.
Linienclip908

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