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Schutzimpfung -warum?
Mit der Anschaffung Ihres Hundes haben Sie nicht nur einen verspielten, verschmusten,
aufmerksamen und vielleicht auch manchmal etwas eigenwilligen Begleiter und Freund
erworben, von dem Sie sich zurecht viel Freude versprechen; Sie haben zugleich Fürsorgepflicht
und Verantwortung für ein schutzbedürftiges und von Ihnen abhängiges Lebewesen übernommen.
Dazu gehört neben einer artgerechte Haltung, Ernährung und Pflege die Abwehr von Gefahren
durch häufige Infektionskrankheiten, denen Ihr kleiner Freund ausgesetzt ist. Eine rechtzeitige
Impfung schützt Ihren Hund und gibt Ihnen Sicherheit. Es gibt heute u.a. zuverlässige Impfstoffe
gegen folgende Infektionskrankheiten Ihres Hundes:
1. Staupe
Viele Staupe-Erkrankungen verlaufen tödlich. Tiere, die sie überlebt haben, behalten oft
lebenslange Schäden.
2. Hepatitis - Ansteckende Leberentzündung
Viele Jungtiere überleben diese Krankheit nicht.
3. Leptospirose
Die Erreger dieser lebensbedrohlichen Infektion lauern auch in Teichen und Wassergräben.
4. Parvovirose
Erbrechen und blutiger Durchfall sind Kennzeichen dieser oft tödlich verlaufenden Erkrankung.
5.Tollwut
Tollwut wird bei unseren Haustieren fast ausschließlich durch den Biss infizierter Füchse
übertragen.
6. Zwingerhusten
Verläuft selten tödlich, doch meist folgenschwer und langwierig. Jungtiere werden im
Allgemeinen zwischen der siebten und zehnten Lebenswoche erstmalig geimpft. Drei bis vier
Wochen später erhalten sie in der Regel eine erneute Impfung, um die Grundimmunisierung
abzuschließen.Danach ist lediglich eine Wiederholungsimpfung in jährlichen Abständen
notwendig.Wichtig ist, dass Ihr Hund zum Zeitpunkt der Impfung gesund und entwurmt ist,
da die Immunitätsausbildung sonst gefährdet wäre.
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